Am Morgen nach der letzten Übernachtung, meist am Ende des Urlaubs, sollte man nicht allzulange ausschlafen.

Bei vielen Campingplätzen gibt es definierte Zeiten bis zu welchen man den Platz geräumt haben muss. Meistens sind diese aber moderat, sodass man sich bis Mittag Zeit lassen kann.

 

Beim Abbau des Zeltes geht man folgendermaßen vor:

Nachdem man seinen Rucksack gepackt hat, muss alles raus aus dem Zelt.

Nun hat man noch die Gelegenheit, Schlafsäcke und Decken zu lüften, am besten auf der Wäscheleine oder einfach auf dem Zeltdach.

 

Den Zeltinnenboden sollte man vom gröbsten Staub und Schmutz befreien, am besten auskehren und mit einem feuchten Handtuch auswischen. Schlafsäcke, Isomatten und Decken rollt man im Zelt zusammen, da dort der Boden sauberer als die Erde vor dem Zelt sein sollte.

 

Anschließend alle Heringe aus dem Boden ziehen und ebenfalls grob von reinigen. Zum Herausziehen der Heringe gibt es einige Tipps.

Wenn die Sonne den Morgentau auf dem Zelt getrocknet hat, sollte man Zelt- und Bodenplane zum trocknen nach der Sonne ausrichten. Außerdem bietet sich jetzt beim Abbau die letzte Gelegenheit, das Zelt nochmals richtig gut durchzulüften. Bei einem trockenen Zelt hat Schimmel keine Chance und die Ausrüstung bleibt länger einsatzfähig.

 

Nachdem alles eingepackt ist, gilt es noch einmal suchend über den eigenen Zeltplatz zu laufen. Das ist die letzte Möglichkeit, bevor man dort etwas wichtiges vergisst.

Danach heißt es auschecken. 

Abmeldung und Auslösen der Kaution geschieht wieder an der Rezeption - sofern nicht alle Gebühren schon zu Campingbeginn beglichen wurden.

 

Den Liebgewonnenen Nachbarn muss man nun noch "Adieu" sagen, Kontaktdaten austauschen und ein Treffen im nächsten Sommer - gleiche Zeit, gleicher Ort - vereinbaren.